Was ist EMS Training?

Elektromyostimulation (EMS)

EMS-Training (E = Elektro, M = Myo, abgeleitet vom griechischen myos = Muskel und S = Stimulation) mit miha bodytec nimmt gerade mal 20 Minuten Trainingszeit in Anspruch und soll den Effekt von etwa 8 x 45 Minuten konventionellem Training im Fitnessstudio haben. Ein Training 1-2 x in der Woche ist ausreichend.

Über großflächige Elektroden in der Weste und den dazugehörigen Arm-, Gesäß- und Beingurten werden alle wichtigen Muskelgruppen mit niederfrequentem Reizstrom stimuliert und dadurch gezielt trainiert. Parallel werden dynamische oder statische Übungen durchgeführt. Dadurch werden Muskelaufbau, Lymphtransport und Fettstoffwechsel gefördert.

Beine, Gesäß, unterer oder oberer Rücken, Brust, Bauch oder Arme können durch die Elektroden individuell und getrennt angesteuert werden. Selbst die schwierig zu erreichenden und zu trainierenden Muskelgruppen, etwa die autochthone Rückenmuskulatur oder tief liegende Beckenbodenmuskulatur, werden angeregt und gekräftigt. Deshalb wird das EMS-Training auch im Bereich der Physiotherapie und Rehabilitation eingesetzt. Körpergefühl und Körperstabilität werden verbessert.

Selbst untrainierte Muskeln erfahren durch die Stimulation eine Kontraktion und werden so gezielt aufgebaut. Der Grundumsatz erhöht sich, der Stoffwechsel kommt in Schwung und die Durchblutung wird gefördert. Infolgedessen werden Körperfett abgebaut, Cellulite reduziert, das Bindegewebe gestrafft und Kraft wie Ausdauer verbessert.

Der Vorteil des Muskeltrainings aus der Steckdose ist auch, dass trotz maximaler Trainingsreize der passive Bewegungsapparat nicht überbelastet wird und die Gelenke so keine Schäden nehmen. Auch die kardiale und laktazide Belastung ist im Vergleich zu konventionellem Krafttraining geringer. Die schnellen sicht- und spürbaren Erfolge für Körper und Gesundheit und vor allem die langanhaltende Wirkung dieser Trainingserfolge mit EMS sind vorrangige Überzeugungsargumente im Empfehlungsmarketing.

Doch wie funktioniert die elektrische Muskelstimulation genau?

Während beim konventionellem Training die Muskulatur über elektrische Signale vom Gehirn gesteuert werden, damit eine Kontraktion und infolgedessen eine Bewegung ausgelöst wird, erfolgt beim EMS die Aktivierung durch externe elektrische Impulse. In beiden Fällen reagiert der Muskel mit Kontraktion. Wie viel Strom letztendlich in der Muskulatur ankommt, hängt von der Muskulatur selbst, dem Unterhautfett und der Hautdicke ab.

In der EMS werden Ströme im Bereich von Milli(Tausendstel-)Ampère (mA) verwendet. Je höher der Impuls ist, desto stärker findet die Kontraktion statt. Je nach Impulsfrequenz (Anzahl der Einzelimpulse, die während der Anspannungsphase pro Sekunde auf die Muskulatur einwirken) können unterschiedliche Faseranteile angesprochen werden:

  • 0,1-10 Hz: Aktivierung des Sympathikus, Cellulite-Behandlung
  • 5-30 Hz: Schmerzlinderung und Durchblutungsförderung, Cellulite-Behandlung
  • 20-25 Hz: Aktivierung des Parasympathikus, Regeneration
  • 50-90 Hz: Optimale Reizung der quer gestreiften Muskulatur
  • ca. 100 Hz: Sympathikusdämpfung, Schmerzlinderung, Detonisierung, Entspannung 

In diesem Bereich :

  • bis zu 10 Elektronenpaare sind in einer Elektrodenweste eingearbeitet
  • alle Muskelgruppen können gleichzeitig aktiviert werden, deshalb Ganzkörpertraining (auch im Gruppentraining möglich)
  • zusätzlich wird statisch oder auch dynamisch trainiert
  • Agonist und Antagonist werden gleichzeitig innerviert
  • Plus- und Minus-Elektroden liegen nicht auf dem gleichen Muskel
  • durch das Befeuchten der Elektrodenflächen entsteht ein gleichmäßigerer Widerstand
  • die große Elektrodenfläche reduziert die Dichte des Stroms und aktiviert so einen großen Teil der Muskulatur

Die positiven Studienberichte der Universität Bayreuth, Deutschen.

Kontraindikationen

Fieberhafte Erkrankungen, akute bakterielle oder virale Prozesse, Tumore, Tuberkulose, Arteriosklerose in fortgeschrittenem Stadium, arterielle Durchblutungsstörungen, Blutungen, starke Blutungsneigung, schwere neurologische Erkrankungen, Hautunverträglichkeiten, Herzschrittmacher, Diabetes mellitus.